• Artikel Fanatismus

    by  • 27. August 2011 • Uncategorized • 74 Comments

    Deutsche Blogger und Twitterer sind weltoffen, interessiert an Argumenten und Meinungen, kritisch gegenüber Dogmatismus und Engstirnigkeit, schlagfertig, wortgewandt, tolerant und sofort bereit jeden unverzüglich zu steinigen, der es wagt, “der Blog” zu sagen.


    Arrghl … $%$§%&“?!@§&%&% … „DAS App“ @mobilemacsless than a minute ago via Echofon Favorite Retweet Reply

    Ich selbst werde regelmäßig von Hörern gemaßregelt, wenn ich es wage im mobileMacs-Podcast “das App” zu sagen statt “die App”. Irgendwann habe ich mir dies nämlich aus praktischen Gründen angewöhnt: Man kann es dann synonym und in einem Satz mit “das Programm” verwenden. “Programm” ist ein Begriff, der den meisten doch wesentlich vertrauter sein dürfte als “App”, ein Wort, dass nicht mal die iPhone Rechtschreibkorrektur kennt. Praktische Gründe aber zählen in der Artikeldiskussion nicht viel. Da kommt es, wie so oft in Deutschland nur auf Herkunft und Erbe an und “App” kommt nun mal von “Applikation” und hat damit auch den Artikel geerbt. Auch der Stammbaum von “Blog” zeigt deutlich auf, dass es sich dabei um einen Urururenkel von “Logbuch” handelt, und dieses Wort damit deutlich zur Artikelfamilie der von Dassen gehört und nicht derer von Deren.

    Dabei gibt es nur einen Grund, warum uns der eine Artikel mehr behagt als der andere: weil wir es irgendwann mal so gelernt haben. Genau so, wie ein anderer vielleicht denselben Begriff mit einem anderen Artikel zuerst gehört hat.

    Ja, der Duden erlaubt auch „der Blog“, so wie das Bürgerliche Gesetzbuch es erlaubt, sich ein Jahr lang nicht zu waschen.less than a minute ago via web Favorite Retweet Reply

    Wer “der Blog” sagt betreibt auch keine Körperhygiene, hat Mario Sixtus zurechtpointiert. Ich schätze Mario sehr, gerade für seinem unermüdlichen Kampf gegen Aberglauben und Unwissenschaftlichkeit, für freie Netze und Meinungsfreiheit. Um so mehr schmerzt es, wenn ich ihn dann wieder in seinen kleinen Religionskrieg für den einzig wahren Artikel ziehen sehe.

    Wer „der Blog“ sagt, hat auch Begrüßungs-Flash-Videos auf seiner Website. /cc @jimmyschulzless than a minute ago via web Favorite Retweet Reply

    Wir machen uns so gern über Politiker lustig, die sich nicht mit dem Netz beschäftigen. Und wenn sie es doch tun, dann machen wir uns über sie lustig, weil sie “der Blog” sagen. Und dann wundern wir uns lautstark, weil sie unsere Anliegen nicht ernst nehmen und uns ignorieren.

    Ständig fordern wir Toleranz ein: Toleranz, für unsere Art mit dem und im Netz zu leben, für unser Kommunikationsverhalten, für unseren Umgang mit Identität und Privatsphäre, für unsere Anliegen und Probleme. Wir empören uns über all jene, die uns mit Skepsis begegnen und nicht jede unserer Eigenarten sofort uneingeschränkt akzeptieren. Und dann springen wir ihnen ins Gesicht, wenn sie einen – aus unserer Sicht, und nur aus unserer Sicht – falschen Artikel verwenden.

    Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog. Das Blog.less than a minute ago via Tweetie for Mac Favorite Retweet Reply

    Ganz im Ernst: Wie wollen wir jemals zu einer Gesellschaft gelangen, die jeden seine Kultur, Religion, Sexualität, Weltanschauung frei ausleben lässt, wenn wir es nicht mal schaffen solche Nebensächlichkeiten zu akzeptieren oder wenigstens zu ignorieren?

    74 Responses to Artikel Fanatismus

    1. 27. August 2011 at 15:08

      Bei der oder das Blog ist es mir relativ egal, aber es heißt die App und nicht das App, es heißt ja auch nicht das Tagesschau app, oder?

    2. 27. August 2011 at 15:16

      Das Poapfel ist doof. Die Max find ich gut!

    3. 27. August 2011 at 15:16

      Es heisst THIS blog. This! 😉

      (Komplett so unterschrieben.)

    4. nb
      27. August 2011 at 15:27

      Die Anwendung, die Applikation -> Die App. Ein „Programm“ ist deutlich weniger spezifisch, passt IMHO nicht in die Post-PC-Welt.

      Länger: Ein „Programm“ kann wenige Bytes groß sein und möglicherweise nur von der Kommandozeile aus gestartet werden. Eine „App“ läuft in ihrer eigenen Sandbox (Mac OS X) / eigenen User-ID (iOS).

    5. mühsam
      27. August 2011 at 15:30

      Max hat völlig Recht! Lasst uns toleranter und freier werden, Schluss mit dieser Kleinbürgerlichkeit und dem Fanatismus!

      BTW Anführungszeichen sind laut dt. Typography so zu setzen: „das App“ oder so »die App« ABER AUF GAR KEINEN FALL SO: “das App”!

    6. Max Winde
      27. August 2011 at 15:31

      @nb Post-PC-Welt? Den App Store gibt es auch auf dem Mac, und das ist ein PC, also per Definition nicht „Post-PC“.

    7. jEN
      27. August 2011 at 15:42

      Bei „App“ kann ich die Verwendung eines „das“ noch nachvollziehen (_das_ Programm statt _die_ Applikation). Aber wie bitteschön kommt man darauf, dass „Blog“ männlich sei? Das Web, das Log, das Tagebuch… ich sehe einfach keinen Ansatzpunkt für einen männlichen Artikel.

      Ich kann verstehen, dass dies einigen Leuten als kleinkariert erscheinen mag, aber bei mir provoziert „der Blog“ eine ähnliche Reaktion wie Fingernägel auf Schiefertafel.

      Schöne neue Post-Grammar-Spackeria 🙂

    8. Max Winde
      27. August 2011 at 15:50

      @jEN 95% der Bevölkerung sagen „der Blog“ und nicht „das Blog“. Das ist der Ansatzpunkt für einen männlichen Artikel. Der einzige, der zählt.

      Und das „Fingernägel auf Schiefertafel“ Gefühl geht vorbei.

    9. Pierre
      27. August 2011 at 16:29

      Bedeute denn »Und das “Fingernägel auf Schiefertafel” Gefühl geht vorbei.«
      das du versuchst von nun an den richtigen Artikel zu verwenden? 😉

    10. 27. August 2011 at 16:31

      Sehr geil … Max´Beitrag bemängelt genau das, was dann in den Kommentaren ausgelebt wird. Glückwunsch!

    11. 27. August 2011 at 16:53

      Max mag recht haben, deswegen werde ich jetzt keine strenge Argumentationskette aufbringen, aber trotzdem werde ich immer wieder komisch die Stirn runzeln, wenn jemand Kina anstatt Schina sagt. 🙂

    12. 27. August 2011 at 17:10

      Danke für diesen Beitrag!

    13. Thames Sinclair
      27. August 2011 at 17:19

      Der mußte mal gesagt werden.

    14. 27. August 2011 at 17:33

      Man ich starte jetzt das WordPress App auf meiner iPhone und schreibe etwas auf mein Blog… Und was wird passieren? Nichts

    15. Tammo
      27. August 2011 at 20:24

      Einer von euch Webheinis hat neulich noch darüber schwadroniert, dass er analog zu Godwin’s Law ein nach ihm benanntes Gesetz haben will, zu dem dein letzter Satz prima passt. Ich glaube, die Ennomane wars.

    16. 27. August 2011 at 21:30

      Finde ich alles nicht so wild. Nervig finde ich zwar, wenn es im Supermarkt heißt, ich solle am EC Terminal _den_ PIN eingeben, so als würde man eine Nadel ins Gerät stechen. Aber auch das ist eigentlich die Aufregung nicht wert. Viel wichtiger finde ich sinnvoll strukturierte und orthographisch korrekte Sätze. Ob nun bei Kunstworten das oder der ist irrelevant.

    17. 28. August 2011 at 00:02

      Ich war immer für „das Blog“. Je mehr nun allerdings über den korrekten Artikel diskutiert wird, desto egaler wird er mir.

      Vielleicht hilft hier ein Blick ins ansonsten nicht für seine Toleranz bekannte Bayern: dort heißt es seit jeher „das Teller“ und „der Butter“ – und keinen kümmert’s. Sie haben schließlich ganz andere Sorgen: eine marode Landesbank, eine angedrohte Autobahn durch’s schöne Isental und die CSU.

      Es wäre schön, wenn wir diese Diskussion endlich beenden könnten, denn auch Blogbeiträge, die sich über Artikelfanatiker aufregen, sind natürlich genau so überflüssig wie Kommentare dazu.

    18. 28. August 2011 at 09:13

      „Praktische Gründe aber zählen in der Artikeldiskussion nicht viel. Da kommt es, wie so oft in Deutschland, nur auf Herkunft und Erbe an“

      Treffer und versenkt.

      Richtig ist ganz eindeutig „die Blog“. Schließlich heißt es auch „die Profilneurose“. 😉

    19. 28. August 2011 at 10:50

      So um jetzt mal allen den Wind aus den Segeln zu nehmen:
      Es gibt zwei Diskurse die hier geführt werden. 1. Was ist richtig? 2. Was wird sich einbürgern?
      Punkt eins lässt sich eindeutig klären. Die Wortstämme betrachtend heißt es ganz klar „die app“ und „das Blog“, wegen „die Applikation“ und „das Weblogbuch“ So ist es nunmal! Da hilft auch rumgenöle „das machen aber viele andere auch“ nichts.
      Punkt zwei ist wiederum ein Thema, was hier und heute niemand entscheiden wird, sondern die Allgemeinheit im Laufe der Zeit. Es gibt viele grammatikalische Sachverhalte, die vor einiger Zeit noch anders gehandhabt wurden und für die man damals gemaßregelt worden wäre. Mittlerweile hat sich nun aber das allgemeine Sprachverständnis gewandelt und alle akzeptieren die moderne Art und Weise damit umzugehen. Es kann also sein, dass in 10 Jahren tatsächlich Leute „der Blog“ und „das app“ sagen werden, ohne dafür Augenrollen zu ernten. Aber wie gesagt, was allgemeiner Konsens (und somit richtig) ist, wird nicht heute (und schon gar nicht von euch) entschieden.
      Bis es soweit ist, bleibt nur abzuwarten und so lange werde ich weiterhin „das blog“ und „die app“ sagen, weil ich es mag, wenn Sprache erklärbar ist.

      LG

      JD

    20. Max Winde
      28. August 2011 at 11:26

      @Netzwerk: gar kein Wind aus den Segeln genommen.

      Mein Opa hat mir als Kind immer erzählt, dass das Wort „Bus“ falsch sei und es in richtig „Omnibus“ heiße und ich aufhören solle falsches Deutsch zu sprechen. Vermutlich hatte er aus Sicht des Worstamms betrachtet sogar recht, aus Lebenspraktischer Sicht ist es aber totaler Schwachsinn, weil man schlicht nicht verstanden wird. So ähnlich sehe ich es mit dem Worstamm: du kannst jetzt noch dreimal schreiben „So ist es nunmal!“, es wird nichts daran ändern, wie gesprochen wird.

      „Richtig“ und „falsch“ macht ja eh nur in einem Kontext Sinn, in dem das falsche zu Nachteilen führt und das richtige zu Vorteilen. Es hat aber keinerlei Nachteile für dien Entwicklung des einzelnen oder der Gesellschaft, wenn die Menschen den – nach deiner Definition – falschen Artikel verwenden.

    21. 28. August 2011 at 12:32

      Jetzt hast du in deiner Anekdote doch genau das beschrieben, was ich eben erläutert habe: Leute werden für modernes Benutzen eines Wortes/Sprachlichen Phänomens/was auch immer gemaßregelt und die Zeit und Art und Weise der Benutzung entscheidet was richtig/akzeptabel ist.
      Ich hab nie gesagt, dass der Wortstamm entscheidet, wie Leute sich entscheiden Worte zu benutzen. Ich habe gesagt, die Zeit und Benutzung werden entscheiden.
      Ich würde aber sagen, dass es aktuell richtiger ist „das Blog“ und „die App“ zu sagen, weil es erklärbar und herleitbar ist. Jede andere Benutzung ist willkürlich. (Was die Zukunft bringt, werde wir dann ja sehen)
      Deine „Definition“ von richtig und falsch wirkt irgendwie sehr zurechtgebogen.
      Max, du musst dein Schnitzel nicht essen, du kannst es auch auf dem Kopf tragen, dadurch hat die Gesellschaft keine Nachteile, aber irgendwie falsch ist es dann ja doch, oder?

      Liebe Grüße

      Jan-David

    22. Max Winde
      28. August 2011 at 12:40

      @Netzwerk: okay, dann haben wir uns missverstanden.

      Laut http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachgebrauch/2011-08-25/das-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog hat die Zeit aber schon längst entschieden.

      Zum Schnitzel: die Gesellschaft hat keinen Nachteil, ich aber schon, weil ich hungrig bleibe. In sofern ist es ganz klar falsch.

    23. DrWatson
      28. August 2011 at 13:09

      Netzwerk hat es auf den Punkt gebracht. ‚Richtig‘ ist sicher die App und das Blog. Was sich einbürgert, ist eine andere Sache. Es bürgert sich ja auch ein, dass etwas Sinn macht, anstatt dass es einen solchen ergibt. Letzteres ist richtig, ersteres hat sich eingebürgert. Zum Glück muss man ja aber auch nicht alles gut finden, was sich einbürgert. Und zum Glück darf man selbst dann noch eine korrekte Anwendung der Sprache fordern, wenn man die Auslebung von Religion, Weltanschauung etc. wünscht. Denn dieser am Schluss des Artikels gezogene Vergleich scheint mir nicht legitim. Was hat das Eine denn mit dem anderen zu tun? Die diversen ‚Ausbrüche‘ gegen den Blog und das App (was nun aber wirklich ganz haarsträubend grauenerregend ist – und die Begründung zur Nutzung gar noch mehr) sind doch wohl auch eher humoristischer Natur denn Zeichen von Intoleranz oder Unflexibilität?

    24. DrWatson
      28. August 2011 at 13:47

      Wobei man mittlerweile ‚der Blog‘ als ebenso richtig anerkennen muss, denn der Duden erlaubt es ja (und der Duden definiert richtig und falsch in der Rechtschreibung, selbst wenn der Vorteil korrekter Rechtschreibung anscheinend keinen hohen Stellenwert hat ;).

    25. 28. August 2011 at 20:42

      @DrWatson tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber genau DAS macht der Duden nicht. Er entscheidet nicht, was richtig und falsch ist. Er _beobachtet_ lediglich den Sprachgebrauch.

    26. 28. August 2011 at 21:04

      Der oder das Blog ist das neue das oder die Nutella oder was? Ihr habt Probleme…

    27. 29. August 2011 at 05:51

      Ich habe das Gefühl, mich für meine Frage gleich mal entschuldigen zu müssen, aber als ehemaliger Linguistik-Student hab ich da einen leichten Hau: Wie kommt man auf „das App“? Was ist dafür die Herleitung? Kommt App etwa nicht von Applikation, und sind Substantive auf -ion nicht in der Regel weiblich?

      (Als ich damals das Bloggen anfing und alle noch „das Blog“ gesagt haben, kam mir die Szene vor wie eine Freimaurersekte. Wer in einem Artikel oder bei einem Bier „der Blog“ gesagt hat, hatte das falsche Codewort und durfte nicht rein mitspielen. Wie viele hunderte Artikel ich gelesen habe, die sich über Uninformiertheit der „Holzmedien“ lustig gemacht haben, weil die „der Blog“ geschrieben hatten! Es war eine so einfache, schöne, klare Linie: Wer „das Blog“ gesagt hat, der hat das Internet verstanden, wer aber „der Blog“ gesagt hat, der wollte es bloß kaputtmachen.)

    28. DrWatson
      29. August 2011 at 06:38

      Naja, in meiner Arbeit als Layouter/Setzer wird Inhalt nach dem Duden korrigiert, daher bin ich in dieser Ansicht gefangen. Insofern ist ‚richtig‘, was der Duden erlaubt. Ob der Duden nun etwas aufnimmt, weil es sich eingebürgert hat, oder weil es sprachhistorisch korrekt ist, spielt nach der Aufnahme dann keine Rolle mehr. Darum sagte ich ja, dass ‚der Blog‘ mittlerweile ja als richtig zu akzeptieren ist, weil es der Duden erlaubt. Als es noch nicht drin stand, war es (für meine Arbeit) falsch.
      Würde der Duden nur den Sprachgebrauch beobachten, hätten sich große Teile der Rechtschreibreform nicht durchgesetzt. Schade eigentlich 😉

    29. Statistiker
      29. August 2011 at 07:07

      @ DrWatson: Anatol Stefanowitsch hat sich nicht nur zum „Blog“ sondern auch zum „Sinn machen“ ausgelassen. Je nach Kontext gibt es deutliche Bedeutungsunterschiede zwischen „Sinn machen“, „Sinn haben“ und „Sinn ergeben“. Äußerst interessant….

    30. Max Winde
      29. August 2011 at 07:40

      @Fred: es gibt keine Herleitung, außer, dass „App“ eben eine Verkleinerungsform von „Programm“ ist. (Ja, App ist eigentlich eine Verkleinerungsform von „Applikation“, aber den Begriff nutzt im Alltag glaube ich niemand, weil ihn niemand kennt.)

    31. malint
      29. August 2011 at 07:48

      blog oder nicht blog, das kratzt doch wirklich keinen. oder kann mir jemand erklären, warum es „die“ email heißt?

    32. TheMan
      29. August 2011 at 07:59

      Meinetwegen können sich die Internet-Aristokraten ihren Genus in den A…

      Das Volk hat gesprochen:
      http://is.gd/e3rqHL vs. http://is.gd/42hrss

      Es lebe die Demokratie!

    33. 29. August 2011 at 08:17

      @malint: Wahrscheinlich ist es die e-Mail, weil es die elektronische Post ist.

      Also ich kann die Herleitung von „der Block“ auf „der Blog“ durchaus nachvollziehen. Zumindest eher als die Ananhme, dass Leute tatsächlich wüssten, dass „Blog“ mal aus dem Wort „Weblog“ entstanden ist.

      Denn bei letzterer Erklärung kommt ja das „das“ auch nicht vom Log selber, sondern vom Buch, dem „Logbuch“. Hier wird also versucht, den Artikel „das“ von „Buch“ auf „Log“ auf „Blog“ durchzuvererben.

    34. der, die, das
      29. August 2011 at 08:24

      Duden:

      App, die, das oder der
      Wortart: Substantiv, feminin oder Substantiv, Neutrum oder Substantiv, maskulin

      Wenn ihr über einen App redet, habt ihr also freie Wahl. Die App ist ohnehin nur Jargon. Für das App kann man jeden Artikel benutzen.

    35. JensE
      29. August 2011 at 08:31

      Ich dogmatisiere folgendes:
      – der App
      – die Blog

      Ab heute so und nicht anders! *nichtmehrendenwollendesschallendesgelächter*

    36. Captn Haddock
      29. August 2011 at 08:53

      Laaaaaaaangweilig!
      Geht doch mal raus und sucht euch ein richtiges Leben.
      Selbst euer Dasein kann doch nicht so langweilig sein, dass es keine größeren Probleme gibt.

    37. the article
      29. August 2011 at 09:08

      Manchmal beneide ich die Engländer für ihren undefinierten Artikel.

      Man könnte ja die Buchstaben der drei deutschen Artikel zusammenwerfen und einen neuen neutralen Web-based Artikel erschaffen … öhm, z.B. „Deias Blog“

    38. Estherr
      29. August 2011 at 09:23

      Danke für diesen Artikel!! Diese Erbsenzählerei regt mich schon lange auf.

      Es geht um Inhalte, nicht um Formeln!

      Aber die Leute übergehen gerne mal selbst die klügsten Gedanken, wenn sie hysterisch auf so einem Fliegenschiss herumreiten können. Ich finde das kleingeistig, altklug und unangebracht.

    39. der, die, das
      29. August 2011 at 09:24

      Bitte:
      – „Programm“ und nicht “Programm”
      – „Fingernägel-auf-Schiefertafel-Gefühl“
      – weder „Schina“ [ˈʃiːnaː], noch „Kina“ [ˈkiːnaː], sondern „China“ [ˈçiːnaː]
      – „Das musste mal gesagt werden.“
      – „war’s“ nicht „wars“ (so rein logisch betrachtet)
      – „Ob nun bei Kunstwörtern…“
      – Was in Bayern gesagt wird, kümmert nicht keinen, sondern weiß keiner.
      – „Rumgenöle“
      – „gar keinen Wind“
      – „richtig“
      – „das Falsche“
      – „das Richtige“
      – „sprachliches Phänomen“
      – „werden wir dann ja sehen“
      – „insofern“
      – „tut mir leid, …“
      – „heißt“
      – „Nicht-mehr-enden-wollendes-schallendes-Gelächter“ oder zumindest Nichtmehrendenwollendesschallendesgelächter

      Korrekte Anführungszeichen kreiert man übrigens mit „Alt+0132“ und „Alt+0147“ auf dem Ziffernblock.
      Auf meinem laptop, welches* keinen separaten Ziffernblock hat, muss ich dies über die Fn-Taste machen. Das ruft bei „firefox“ aber die Start-Seite auf. Das ist irgendwie unpraktisch. Alle Inhalte in Formularfeldern sind dann weg. Deshalb schreibe ich gerade im Editor.

      @René
      „Es heisst THIS blog. This!“
      Dem stimme ich zu.
      Man sollte alle Artikel durch „the“ ersetzen.
      Is‘ einfacher, oder?

      *ps: Wollen wir uns noch streiten, ob es „der“ oder „das“ Laptop heißt?

    40. Estherr
      29. August 2011 at 09:29

      Ich will wiessen wie man „brustschwimmen“ beugt!

      Ich schwimme Brust, du schwimmst Brust?
      Ich brustschwimme? Du brustschwimmst?

    41. Pingback: Der die das Blog – wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt… | Fakeblog

    42. Stefan Pauli
      29. August 2011 at 09:45

      „der Blog“ ist mir klar woher es kommt. Es heißt ja schließlich auch „der Block“. Wo die Nähe so eindeutig ist, kann man wohl kaum noch diskutieren, also lasst es bitte!

    43. Ky
      29. August 2011 at 10:07

      Ich weiß gar nicht, was ihr wollt: es gibt bei uns eine gültige Rechtschreibung. Diese kann man im Duden nachlesen. Der Duden wiederum bestimmt diese nicht, sondern beobachtet – wie hier ja schon richtig erwähnt – den deutschen Sprachgebrauch. Sprache ist nun mal demokratisch und wird mehrheitlich von allen und ohne Abstimmung entschieden. Der Duden schreibt es dann nur auf, damit man sich informieren kann. Wenn man dann feststellt, dass die Allgemeinheit anderer Meinung ist als man selbst kann man das ignorieren, muss aber damit leben, dass man korrigiert wird. Denn man hält sich nun mal nicht an die geltende Rechtschreibung.

      Wer andere korrigiert sollte aber erst mal in den Duden schauen und nicht einfach nach eigener Meinung kritteln, das gilt nicht. Wenn der Duden sagt: „das, auch: der Blog“ dann ist der Artikel „das“ zu bevorzugen, aber der Artikel „der“ ist nich falsch und ist damit auch nicht zu kritisieren. Basta!

      Anders beim Artikel „die“ für App. Denn hier fungiert das Wörtchen „App“ nicht als Platzhalter oder Ersatzwort für Applikation, sondern als Abkürzung (während Applikation ein Ersatzwort für Progamm ist). Damit muss man auch den Artikel für Applikation verwenden. Die Argumentation mit dem Logbuch ist leider falsch, da es sich hier vielleicht um eine Wortherkunft, nicht aber um eine Abkürzung handelt. Und im Laufe einer Wortentwicklung kann sich eben auch der Artikel ändern, bei Abkürzungen aber nicht.

    44. Max Winde
      29. August 2011 at 10:10

      @Ky: Laut Duden sind bei App aber alle drei Varianten korrekt. Sowohl die, das und der App.

    45. LastManStanding
      29. August 2011 at 10:18

      Ganz klar: „der Blog“, weil’s im Deutschen von „der Mitschrieb“ kommt. So einfach ist das.
      Nebenbei: Es ist der Laptop. „Das Laptop“ wurde erst durch Prosiebenbsateins, RTL und Konsorten erfunden.

    46. 29. August 2011 at 10:27

      Danke!

      Letztlich ist bei Sprache immer noch entscheidend, wie mehrheitlich gesprochen wird. Wer das nicht akzeptieren will, kann gerne das Gesamtwerk Bastian Sicks erwerben und dem „Verein deutsche Sprache“ beitreten.

    47. Aequitas
      29. August 2011 at 10:29

      Das Blog-Ding und das App-Ding.

      Problem gelöst.

    48. Nao
      29. August 2011 at 10:49

      Können wir nicht einfach alle Artikel, die vor Anglizismen stehen, durch „de“ ersetzen?

      De Blog
      De Laptop
      De eMail
      De App

      Ich bin jedenfalls dafür 🙂

    49. Ky
      29. August 2011 at 10:50

      @ Aequitas: Elegante Lösung, bin dabei! 🙂

    50. Johannes
      29. August 2011 at 11:02

      Rechtschreibung ist keine Geschmackssache und auch nur bedingt Meinungsäußerung. Da mit Toleranz oder Intoleranz anzufangen ist schon etwas weit hergeholt.

    51. Pea Counter
      29. August 2011 at 11:05

      Da wir es hier ja so richtig genau nehmen. Das Wort „App“ leitet sich von dem englischen Wort „application“ ab und nicht vom deutschen Wort „Applikation“. Im Sinne der Ei-Huhn-Theorie würde ich behaupten, dass im deutschen zuerst das Wort „App“ in den alltäglichen Sprachgebrauch aufgenommen wurde und sich dann daran erinnert wurde, dass Applikation ja ein anderes Wort für Anwendungssoftwarre ist. Während im englischen Sprachgebrauch schon immer von „applications“ die Rede war und daraus dann das Wort „app“ geboren wurde.

      und viel wichtiger als Blog, App usw.: es heisst das Nutella.

    52. shadaik
      29. August 2011 at 11:35

      „Die Wortstämme betrachtend heißt es ganz klar “die app” und “das Blog”, wegen “die Applikation” und “das Weblogbuch” So ist es nunmal! Da hilft auch rumgenöle “das machen aber viele andere auch”“
      Doch, denn genau das letztere ist das ENZIGE kriterium, nach dem in der deutschen Sprache Artikel vergeben werden. Die Schwadronen des unter Sprachwissenschaftlern bestenfalls als Witzfigur taugenden Möchtegerns Bastian Sick sind irrelevant, haben aber offenbar weitreichende Wirkung.
      Haben sie doch eine ganz neue Kultur der faktenbefreit scheinkompetenten Besserwisserei mit teils frei erfundenen Regeln eröffnet, an der offenbar ganze Massen erhebliches Vergnügen gefunden haben.

      Übrigens „eMail“ ist deutsch „die“ und österreicherisch „das“. Bedeuten tut der Begriff „der elektronische Brief“.
      Und „App“ ist nicht die Abkürzung von „Applikation“, sondern von „application“. Zumindest habe ich bis jetzt noch niemanden getroffen, der es nicht „äpp“ ausspricht. Zugegeben, das bedeutet übersetzt ein tatsächlich feminines „Anwendung“.

      PS: Bin ich der einzige, der es leicht schizophren findet, sich über einen angeblich falschen Artikel bei „App“ aufzuregen, aber einen so eindeutigen Anglizismus überhaupt zu benutzen?

    53. Ky
      29. August 2011 at 12:46

      Das mit dem „äpp“ ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, allerdings weiß ich nicht, inwieweit die Aussprache den Artikel beeinflusst. Wäre es in dem Fall nicht einfach ein Eigenname, der von der Produkteinführung durch die Firma Apple geprägt wurde? Muss man dann Apple fragen, wie die das intern regeln und das übernehmen?

      Der Duden online hierzu: „App, die, das oder der“ und weiter „Kurzform von englisch application, Applikation“
      http://www.duden.de/rechtschreibung/App

      Aber wegen „das“ Blog: hier gibt der Duden die deutsche Rechtschreibung vor, und gilt nach wie vor auch das „der“. Alles andere ist und bleibt persönliche Meinung und subjektives Empfinden.
      http://www.duden.de/rechtschreibung/Blog

      Übrigens: es schreibt sich: „E-Mail“, nicht eMail oder gar Email.

      Finde die Aufregung über die Artikel irgendwie lustig und amüsant. Anglizismen sind halt da, was soll man da machen? Steht einem ja frei, diese selbst zu nutzen oder auch nicht. Aber man kann es ja auch wirklich „App“ aussprechen, quasi als Abkürzung für das deutsche Wort „Applikation“ und hat damit sowohl den Artikel als auch den Anglizismus geklärt. Und das konform mit der deutschen Rechtschreibung.

      🙂

    54. Macsash
      29. August 2011 at 12:48

      @shadaik: Wenn man das Beispiel „eMail“ mit seinem möglichst korrekten Artikel anführt, dann sollte man das wohl auch richtig schreiben. Lt. deutschem Duden: „E-Mail“ und nicht anders.

      Back to topic: Ich finde den Artikel Fanatismus, wie es hier genannt wird, eigentlich nur konsequent und richtig. Den Argumenten in Richtung Toleranz will ich mich dennoch nicht ganz verschließen. Letztlich muss ich aber nicht „AGB’s“ schreiben, nur weil andere das tun oder!?

    55. JensE
      29. August 2011 at 13:58

      @der, die, das:

      Falls das ernst gemeint sein soll: Du hast mein volles … nein mein vollstes … nee mein vollerstes Mitleid. ;o)

      Du wärst dann auch genau der Typ, der in diesem Blogeintrag beschrieben wird.

      @LastManStanding: „[…] Nebenbei: Es ist der Laptop. \u201cDas Laptop\u201d […]“
      Mann .. dat haist dat Klapprechner … :o)

      Jungs: Korrekt, wo es korrekt sein muss. Sonst — so lange man verständliche Sätze konstruiert — auf den Duden ge…

      Bis denn

      PS: Der Duden ist übrigends seit der Rechtschreib-Reform nicht mehr der offizielle Gralshüter der gemeinsamen Deutschen Schriftsprache! Das übernimmt seit dem „Das Institut für Deutsche Sprache“ in Mannheim.

    56. 29. August 2011 at 13:59

      @Johannes:
      „der“ oder „die“ oder „das“ ist keine Frage der Rechtschreibung, sondern der Grammatik. Erstere ist eine willkürlich gesetzte und jederzeit modifizierbare Konvention, an die zu halten nicht mehr und nicht weniger als zweckmäßig ist. Letztere ist mehr so ein basisdemokratisch-evolutionär-panta-rhei-mäßiges Irgendwas.

    57. Stefan W.
      29. August 2011 at 14:04

      @shadaik: Das Wort zu übersetzen, und dann zu prüfen, welchen Artikel das übersetzte Wort hat, funktioniert umso besser, je weniger Phantasie man hat, alternative Übersetzungen aufzuspüren.

      Die Email kommt eben von der elektronischen Post, um die es sich handelt, während der Email den elektronischen Brief bezeichnet, und das Email das elektrische Schreiben. Tza!

      Die Application ist ‚die Anwendung‘ oder ‚das Programm‘ oder ‚der Code‘?

      Was ist denn bei französichen Wörtern? Da die Franzosen 2 Geschlechter kennen – m und f – könnte man hier das Geschlecht übernehmen; nur stimmt dummerweise das Geschlecht oft nicht überein – Die Tour de France/ Le tour de France.

      Hier: http://german.stackexchange.com/q/928/266 gibt es eine ernsthafte Diskussion.

    58. Jeeves
      29. August 2011 at 14:54

      Übertreibungen wie „bereit, jeden unverzüglich zu steinigen“ sollte man ebenso vermeiden, wie falsches Deutsch oder „der“ Blog.
      Wer kein Deutsch kann – aber so tut als ob – wer nicht weiß, dass es DAS Blog ist – aber eins betreibt – , und wer mit Übertreibungen hetzt, sollte gesteinigt werden.
      Hugh ich habe gesprochen.

    59. Jens
      29. August 2011 at 15:48

      Was „E-Mail“ angeht, muss man sagen, dass „mail“ im Deutschen „Post“ heißt, nicht „Brief“ (das wäre ja „letter“). Zwar wird E-Mail häufig als „elektronischer Brief“ definiert, wörtlich übersetzt heißt es aber „elektronische Post“. Somit muss auch „die E-Mail“ heißen.
      (Dass „das E-Mail“ auch geht, liegt dann wohl, wie Du schon sagst, daran, dass das in Österreich im Sprachgebrauch nicht unüblich ist.)

    60. Jens
      29. August 2011 at 15:50

      Ups! Das mit „E-Mail“ hat Stefan W. ja bereits erwähnt. ‚Tschuldigung!

    61. JensE
      29. August 2011 at 16:15

      In der Sprache ist es wie im richtigen Leben: Die Mehrheit hat Recht … und die Minderheit darf machen was sie will. ;o)

    62. [BD]
      29. August 2011 at 16:36

      Als ich 10 war, hatte ich einen Freund, der „die Joghurt“ sagte, weil er das so von zu Hause kannte (laut Duden wohl „der“ oder „das“). Er durfte trotzdem mein Freund bleiben. In diesem Sinne kann ich den Artikel nur unterstützen! 🙂

    63. Hardy
      29. August 2011 at 19:03

      ist doch klar warum man „der Blog“ sagt. Kommt ja phonetisch von „der Block“

    64. 29. August 2011 at 19:05

      @[BD] Also laut einigen Kommentatoren hättest du ihn steinigen und abgrundtief hassen müssen … oder andersherum 😀

    65. finsterbergmade
      29. August 2011 at 19:26

      Es heißt ja bekanntlich „der Block“.
      Mit diesem Wort wächst jeder, der eine Schule schon mal von innen gesehen hat, auf.
      „Blog“ ist eine relativ neue Wortschöpfung. Block war vorher da und beide Wörter klingen nun mal ähnlich.
      Für mich persönlich klingt „das Blog“ einfach seltsam. Ich habe immer schon „der Blog “ gesagt.
      Und wie es scheint, bin ich nicht die einzige, der es so geht. Denn bis vor kurzem wusste ich tatsächlich nicht, dass es „das Blog“ heißt. Für mich klingt „das Blog“ schlichtweg falsch.
      Tut mir ja leid, ist aber nun mal so.
      Und dann kommen militante Sprachwissenschaftler vom Schlage Bastian Sick um die Ecke und motzen einen an.
      Glücklicherweise erlaubt der Duden jetzt beides:
      http://www.duden.de/rechtschreibung/Blog

      Und ob ihr nun zustimmt oder nicht, lasst euch dieses Video durch den Kopf gehen:
      http://www.youtube.com/watch?v=J7E-aoXLZGY

      Würde mir wünschen, das Sprache nicht immer so engstirnig und verkrampft benutzt wird. Erst recht, wenn es um das Internet (->Foren, Twitter, Chat, etc.) geht.

    66. 29. August 2011 at 22:10

      Man merkt: S. S(ick) und seine Grammatik-Gestapo ernten endlich die Früchte ihrer Arbeit! Eine wachsende Zahl von Internet-Nutzern regt sich genüsslich und oberlehrerhaft über die Tatsache auf, das Dinge, die man benutzt, auch mal nicht so funktionieren, wie man es mal im stillem Kämmerlein festgelegt hat. Ja, es ist schön, korrekte deutsche Sprache zu hören oder zu lesen, solange man den Sinn der Sätze versteht, muss man doch nicht verlangen, dass sie sich alles im fünfhebigen Jambus reimt…

      Es ist doch auf deutsch gesagt scheiß egal, ob man es „DIE App“ oder „DAS App“ nennt – solange DER Benutzer es nicht benutzen kann, ist und bleibt es Schrott.

      Und wenn ein Blog das Niveau von Weißbrot nicht überschreitet, ändert auch der korrekt verwendete Artikel nichts daran.

      Deshalb geht DAS Verfasser dieses Kommentars jetzt in DIE Bett und wundert sich über DER Leute, die offensichtlich nichts besseres zu tun haben.

    67. Andre
      30. August 2011 at 01:21

      Schlimmer als einen Fanatismus um Kunstwörter, finde ich die Aushebelung seit Jahrzehnten bestehender Grammatikregeln:

      > https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Leerzeichen_in_Komposita

      Artikel“-„Fanatismus.

    68. Max Winde
      30. August 2011 at 08:46

      @Andre: keine Panik, ich heble keine Grammatikregeln aus, ich ignoriere sie.

    69. Areal17
      30. August 2011 at 08:48

      Und als Schwabe schmiere ich mir der Butter auf Brot. Schmeckt trotzdem!

    70. nordlicht
      30. August 2011 at 12:05

      Die meisten hier sind sich in einem Punkt wohl einig: Es heißt „Der Blogwart“ und der will ich mal werden, wenn ich mit der Schule fertig bin.

    71. Pingback: Der, die und das Blog -- cratoo.de

    72. Pingback: Ende! » Wir. Müssen Reden

    73. Stefan W.
      7. September 2011 at 11:07

      @Andre: Laß Dich zu nichts zwingen, und schreib weiter richtig. Unihalle und Uni Halle sind 2 Paar Schuhe. Oder „Der Personen Verkehr wurde eingestellt“.

      Heißt es eigentlich die, der oder das Rose? 🙂 Und kann man auch „Mein Internetblocque“ schreiben?

    74. Sean
      21. Juni 2012 at 14:02

      Nun, früher war ich da fanatischer, aber heute bin ich da toleranter: Man darf alles. Und wer „der Blog“ sagt, darf mir den Schritt schampoonieren.
      Hauptsache, wir sind uns einig daß es „Der Yoghurt“ heißt, und nicht das oder die oder gar Joghurt.

    Kommentar verfassen