Liebe Raucher, Ihr stinkt!
by Max Winde • July 5, 2010 • Uncategorized • 240 Comments
In den letzten Tagen gab es einige verwirrte Blogposts, in denen der Eindruck erweckt wurde, es gebe eine Verschwörung der Nichtraucher, alle Raucher zum gesunden Lebenswandel zu zwingen. Ich versichere euch, dies ist nicht der Fall. Uns ist total egal, welchen gefährlichen Hobbies ihr in eurer Freizeit nachgeht, sei es Kippendrehen oder Drachenfliegen.
Auch erkennen wir durchaus euren aktiven Kampf für das Recht auf die Zerstörung des eigenen Körpers an. Wir haben nur einzuwenden, dass diese Zerstörung durch z.B. das Rammen eines Nagels in den eigenen Augapfel wesentlich effizienter, kostengünstiger und, nun ja, glaubwürdiger ausgeführt werden könnte.
Wir verstehen auch eure Furcht, dass Raucher an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden könnten, sehen aber keinen Anlass für diese Angst, in einem Land, in dem ich rund um die Uhr an jedem Ort problemlos und praktisch ohne Hürden Zigaretten in beliebiger Menge kaufen kann.
Auch finden wir es putzig, wenn ihr euer Rauchen als Rebellion gegen das Establishment verkaufen wollt, kommen aber nicht umhin zu bemäkeln, dass andere Rebellionen doch etwas — nun ja — rebellischer daherkamen.
Auch finden wir euren Kampf für die Freiheit, jederzeit und überall alles vollstinken zu können durchaus beachtlich, müssen allerdings auch einschränkend anmerken, dass auch ihr nicht wollt, dass jeder jederzeit alles vollstinken darf, indem er vor den Tresen scheißt.
Liebe Raucher, der einzige Grund, warum wir euch eure Glimmstängelchen wegnehmen wollen, und das hat euch vermutlich noch niemand gesagt weil es als unhöflich gilt:
Ihr stinkt!
Wenn ich abends in eine Kneipe gehe, dann stinken danach meine Haare, meine Haut, meine Kleidung. Mein Kopfkissen wird am nächsten morgen stinken, mein Schädel wird noch den ganzen Tag brummen, alles nur wegen eurer Kippen. Ich weiß, ihr glaubt, ich würde übertreiben, weil ihr es selbst nicht riecht, weil euer Geruchssinn durch das Rauchen so im Arsch ist (anders würdet ihr das auch kaum aushalten) und weil ihr die Kopfschmerzen für normal haltet, weil ihr sie jeden Tag habt, weil ihr ja jeden Tag raucht.
Liebe Raucher, hört auf mit “Geht doch in Nichtraucherkneipen”! Diese gibt es nämlich nicht. Mir ist in Berlin nicht eine Kneipe bekannt, in der man nur einfach ein Bierchen trinken kann, ohne dass dort auch geraucht oder gegessen würde. Jede Kneipe stinkt nach Kippen oder nach Fett.
Liebe Raucher, und jetzt kommt uns nicht mit mangelnder Toleranz. Unsere Toleranz euch gegenüber ist sehr groß: Wenn ihr euch in der U-Bahn neben uns setzt, den letzten Zigarettenzug noch in der Lunge. Wenn ihr mit uns redet, jedes Wort stinkend wie ein Aschenbecher. Wenn ihr am Arbeitsplatz eine Sonderpause bekommt, nur weil ihr rauchen wollt.
Liebe Raucher, ihr regt euch auf weil ihr in einem Restaurant zum Rauchen mal kurz raus müsst? Weil gegen euren Willen auch eure Luft besser wird, auch euer Essen besser schmeckt, auch ihr am nächsten morgen weniger Kopfschmerzen habt? Ihr regt euch auf, weil wir von euch genug Rücksichtnahme einfordern, um nicht mehr vollgequalmt zu werden?
Liebe Raucher, habt ihr sonst nichts zum Aufregen?

Jaaa, wunderbar auf den Punkt gebracht. Es stinkt…
Allerdings hatte ich als Nichtraucher in Bayern kaum Probleme mit den Ausnahmen. Was ganz anderes bei den Besuchen im vollgequalmten Saarland. Sollte die Entscheidung in Bayern allerdings dazu führen, dass auch woanders die vielen Ausnahmen endlich mal einer “sauberen” Lösung weichen, dann hurra
Schöner Kommentar!
Hab ich gleich mal geflattert und ergänze: Kultur auf der Kippe
http://www.philibuster.de/themen/breitseite/kultur-auf-der-kippe.html
Gerade haben die Bayern für ein “kategorisches” Rauchverbot votiert. Jetzt will man das Qualmen gar bundesweit untersagen. Gut für die Gesundheit, aber schlecht für die Kunst. Eine Polemik.
Herzlich,
Michael
Militante Nichtraucher
Ich möchte die militanten Nichtraucher sehen, wenn man ihnen das Auto verbietet.
Warum kommt ihr dann in unsere Kneipen? Bleibt doch draußen wenn ihr nicht mitrauchen wollt. Ich stelle mich ja auch nicht den ganzen Tag auf die Autobahn um Abgase zu schnüffeln.
Laßt den Rauchern ihre Raucherkneipe und den Nichtrauchern ihre Nichtraucherkneipen – alles andere erinnert mich an längst vergangene Zeiten.
Hey,
so, ich selber bin / war auch Raucher. Ich finde deinen Beitrag einen der schlechtesten die ich bisher gelesen habe.
Warum müssen alle immer nur eine Seite darstellen? Aus Spass?
Es stimmt, zigaretten stinken, aber unser geruchssinn ist nicht kaputt, es liegt an der gewohnheit. Ich merke es selber, wenn ich längere zeit nicht geraucht habe.
Dieses Raucher und nichtraucher ding ist auch so eine sache. Warum muss man es komplett verbieten? Warum kann man nicht einen Kompromiss eingehen?
Bsp.: Überall wo es essen gibt, Rauchverbot, da wo nicht, 2 räume mit einmal nichtraucher und einmal raucher. Natürlich die Bereiche schön abgetrennt.
// Wobei ich gestehen muss, das rausgehen zum rauchen ist auch nicht schlimm, sondern recht angenehm.
Das problem was ihr nicht bedenkt: Die Gastronomie hat dadurch starke rückgänge.
Im Übrigen, das Rauchverbot war nicht für euch Nichtraucher! Es war für die Gastwirte und deren Angestellten, weil diese Tagtäglich im rauch sind.
Ich finde, wenn ein Raucher die Zigarette freiwillig ausmacht, um ein Kind nicht anzurauchen, ist das wesentlich besser, als wenns im einfach nur rechtlich untersagt ist. Und hey: kommt mir jetzt nicht von wegen “Raucher machen das ja gar nicht” oder “Die sind sowieso alle egoistisch” und sonstigen müll. Ihr sprecht damit nicht die breite masse an und lasst euch nur selber schlecht dar stehen.
Hiho
also hier steht ein argument und das lautet “Raucher stinken”
aber heißt dasss, das jeglicher geruch der als negativ aufgefasst wird verboten werden soll….. menschen mit mundgeruch wegen magenproblemen erhalten gasmasken, fabriken müssen parfüm in ihre abgase mischen etc… und bei parfüm darf ich deiner argumentation nahc auch zu meinem fremden gegenüber in der straßenbahn sagen ” Hey geh dushcen dein Parfüm stinkt????”
ich will hier gar nciht schönreden das rauch stinkt aber wo ist die grenze beim geruchssinn? desweiteren ist die kussargumentation auch sehr subjektiv die einen störts die anderen merken es nicht mal
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Ich bin selbst Raucher. Ich rauche immer, und wenn ich eine Stunde nicht geraucht habe, werde ich mit jeder Minute dünnhäutiger. Ich sehe Rauchen (natürlich!) als Teil meines Lebensstils und genieße die rasende Unvernuft meines Tuns.
Aber ich weiß auch, dass ich mir mein eigenes Grab schaufel und eigentlich nicht nur viel gesünder leben könnte, sondern vor allem viel gesünder sein könnte, wenn ich nicht rauchen würde. Allein schon deshalb versuche ich, so gut es geht, mich niemandem mit diesem Wahnsinn aufzudrängen und Nichtraucher meinen Qualm zu ersparen. Das klappt nicht immer, allein schon deshalb, weil mein suchtverbranntes Hirn mir jegliche Perspektive auf das richtige Maß raubt.
Deshalb sind für mich Rauchverbote der einzige Weg. Man kriegt wahrscheinlich keinen Raucher dazu, freiwillig in Kneipen oder anderen öffentliche, geschlossenen Orten nicht zu rauchen, und wer nur mal von Spieltheorie und Problemen kollektiven Handelns gehört hat, wird wissen, dass man weder den Wirten noch den Gästen die Wahl lassen kann, ob sie Rauchen erlauben oder nicht bzw. eine Nichtraucher- oder eine Raucherkneipe aufsuchen (wobei der erste Fall für den letzen natürlich die Wahlmöglichkeiten schon genug einschränkt).
Und es geht neben Stinken und Kopfschmerzen NATÜRLICH um Gesundheit. Und darum, wo wir schon bei Freiheit sind, dass meine Freiheit als Raucher aufhört, wo sie die Freiheit der Nichtraucher einschränkt. Ende.
Und, liebe Mitraucher, bevor ihr mit den überzogenen Auto-/Schweinebraten-/Killerspiele-/sonstwas-Analogien kommt: Diese Analogien erscheinen euch nur deshalb so zwingend, weil ihr glaubt, dass Rauchen nach wie vor eine gesellschaftlich weitgehend anerkannte Betätigung ist, die allgemein anerkannte Vor- und Nachteile hat. Ich habe eine gar nicht so neue Neuigkeit für euch: Ist es nicht. In Deutschland rauchen nur noch 26% der erwachsenen Bevölkerung, und die Mehrheit ist verständlicherweise nicht mehr bereit hinzunehmen, dass ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden von einer Minderheit z.T. empfindlich beeinträchtigt wird. Kommt damit klar.
Achja, und ein vielleicht nicht ganz unwesentliches Faktum: Rauchen wurde nicht VERBOTEN, es nur nicht mehr ÜBERALL erlaubt.
Ingam:
Das bedeutet das man gefälligst auch den Alkoholkonsum verbieten muss, weil Leute die zu viel getrunken haben wiederlich nach Alkohol stinken.
Als nächstes wird Dicken Menschen per Gesetz verboten sich ungesund zu ernähren und als nächstes werden gefährliche Sportarten verboten.
Da gibt’s noch viel Potential zur Steigerung der Gesundheit des Volkskörpers…
Das ist einer der schlechtesten, polemischen und polarisierendsten Artikel die ich in letzter Zeit lesen durfte. Pfui! Möge der Autor sich schämen.
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Das ein relativ schlecht gemachter Artikel, der aber immerhin von den Verbotsjüngern ordentlich geflattred wurde.
Was ist eigentlich mit all den schlecht riechenden Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit? Müssen die in Zukunft auch draussen bleiben? Die Frage, wo der Sinn darin liegt, Raucherkneipen zu verbieten, in denen Nichtraucher allenfalls freiwillig und klaglos anzutreffen sein sollten, beantwortet dieses polemische Machwerk auch nicht.
Im Grunde bin ich ein wirklich rücksichtsvoller Raucher mit all den rücksichtnehmen Attributen, die sich maßvolle Rauchgegner wünschen, aber langsam aber sicher entwickle ich geradezu Nichtraucheraversionen. Insbesondere bei Messias Frankenberger, gegen den dieses Pamphlet allerdings wirklich.. preiswert ist.
@Jekylla Ja, ich bin für ein Rauchverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das war doch deine Frage, nehme ich an.
Du kannst doch nicht Rauchen mit Drachenfliegen gleich stellen… Meine Nerven! …
Hallo Tobias,
was für ein hammergeiler distanzierter Kommentar eines Rauchers! Das spiegelt weitestgehend meine Auffassung vor und nach meinem Entzug wider. Und es ist wirklich schlimm, was man für seine Sucht für einen Mist zusammenargumentiert, was man anhand vieler Beiträge hier auch gut erkennen kann. Ich bin jedenfalls froh, dass ich nach 11 Jahren endlich aussteigen konnte, und das, obwohl ich wirklich eine an der anderen Kippe entzündet habe. Eine Stunde Pause? Heute noch in meiner Vorstellung Horror!
Selbst heute erwische ich mich teilweise dabei, wie ich alle Schubladen durchsuche und mir ne Jacke anziehe, um dann laut fluchend zum Auto zu gehen, weil ich jetzt extra zur Tanke fahren muss, weil ich nicht vorgesorgt habe. Wenn ich davor stehe, fällt mir ein, dass der letzte Zug schon etwa 6 Jahre her ist und versinke vor Scham im Erdboden.
Genau DAS macht diese überflüssige Sucht mit ihren Anhängern. Aber vermutlich liegt das daran, dass ich so eine schwache Persönlichkeit habe, 99 % der Raucher haben ja “alles im Griff”
Also nochmal: alles Gute für den Entzug, wenn er denn geplant ist. Die Angst, etwas aufzugeben, dieses befriedigende Gefühl, ist mehr als lächerlich, das verspreche ich Dir!
Lieber Nasenbär,
zu Deinem Artikel wurde an anderer Stelle bereits alles gesagt:
“Dann geht halt nicht aus. Zu Hause bleiben die Klamotten sauber und rein. Da muss man sie gar nicht mehr waschen.”
Ist zugeleich auch total umweltfreundlich!
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Vorschriften Vorschriften Vorschriften…
Da sind die Deutschen Weltmeister!
Mich kotzt es schon an, wenn mich ein Raucher auf offener Straße anstinkt.
Oder wenn ich im Biergarten neben einem sitzen muss und der Qualm zu mir rüberzieht.
Und nach 20 Jahren sitzen sie (die Raucher) dann bei uns in der Strahlentherapie (“ach hätte ich doch nie geraucht”) und lassen sich ihren BC (Bronchialkarzinom) bestrahlen. Für die meisten ist dann eh nald Schicht, wegen Metastasierung die dann auch nochmal bestrahlt werden muss. Bis zum bitteren, elend verreckenden Ende. Und das auf Kosten der gesundlebenden Versicherten.
99% aller BC-Patienten haben geraucht, Leute! Ich fände es gut, wenn Rauchen grundätzlich verboten wird. Überall.
@Max: LoL – ich musste wirklich fast laut lachen, habs mir aber verkniffen, weil meine Freundin gerade nebenan schläft. Diesen Blogeintrag verteidigst Du jetzt ernsthaft oder?
Du warst a) nicht betrunken und b) dein Ziel war auch nicht möglichst viele Kommentare ‘mal’ auf einen Beitrag zu bekommen?
Nein? Glaub ich eher nicht. Sonst wäre ich zwar auch nur enttäuscht (Stichwort: Polemik in Person) – ich würde Dich allerdings in Zukunft nicht mehr besonders ernst nehmen.
Die Nichtraucher-Fraktion erscheint mir z.Zt. leicht unentspannt, kann das sein? Aber mal ernsthaft, ich verstehe die persönlichen Abneigungen durchaus, aber in den diversen Beiträgen zum Raucher-Bashing erwähnt keiner von den Nichtrauchern die Tatsache, daß auch Raucher, vielleicht 3 Kippen am Tag genießen und 5 eigentlich überflüssig (also auch aus der Sicht des Rauchers) sind. Stichwort: Sucht.
Bierpinkler-Selbsthilfegruppe kämpft um Anerkennung
Immer wieder beklagen Bierpinkler die bis zur Tätlichkeit reichende Untoleranz der Gesellschaft, wenn sie dem Drang anderen ins Bier zu pinkeln, nachkommen wollen oder müssen. Niemand respektiert die Tatsache, dass es beim Ausbleiben der Drangbeseitigung zu Aggressionssymptomen kommt. Bierpinkeln hat eine direkte Wirkung auf das Gerechtigkeitszentrum im Gehirn des Bierpissers und es werden eine Reihe physiologischer Reaktionen auslöst, in deren Verlauf die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe aktiviert wird. Nachdem ins Bier gepinkelt werden konnte, stellt sich das übliche Normalwohlbefinden ein, wie es von Rauchern berichtet wird, nachdem eine Tabakrauchinhalationseinheit die Entzugssymptome überlistet hat.
Zuletzt wurden Versuchsbierbrunzer von Starkqualmern verprügelt und von der Polizei unsanft in Gewahrsam genommen, als sie einem Pinkelversuch beim Wirten starten wollten. Die Situation schreit nach Gleichberechtigung.
Die Motivforschung steht erst am Anfang, aber es wurde mit hoher Signifikanz festgestellt, dass ausschließlich in das Bier von Starkqualmer gepinkelt wird. Daraus könnten Motive wie Neid, Wut oder Revanchegelüste abgeleitet werden.
„Warum dürfen die einen die Luft anreichern und wir nicht das Bier aufmischen?“ fragten die frustrierten Bierbrunzer. „Schließlich ist Flüssigkeit (Wasser) genau so wichtig wie Luft (Sauerstoff) für den Menschen. Rien ne va plus, wenn es an einem von Beiden fehlt.“
Mit Wut und Neid blicken nun die Bieraufmischer auf die Luftanreicher. Sicher, sie können nicht auf gleiche gesellschaftliche Toleranz pochen: Schließlich können die Raucher mit schwerer Körperverletzung aufwarten, mit der sie jährlich Millionen von Zwangsmitrauchern ins Jenseits befördern – ohne aber nicht vorher für ein unvergessliches Siechtum zu sorgen (in Deutschland sterben laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum jedes Jahr mindestens 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens und rund 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums).
Und, die Raucher dürfen sogar für diese Lebensverkürzungsgarantie zahlen. Für manchen läppert sich so nach 500.000 Verbrennungsritualen ein kleines Einfamilienhaus zusammen. Nimmt man die statistisch ermittelten 20 Minuten Früherablebensrate pro Glimmstengel als Basis, dann darf der Starkqualmer (nachdem die Qualmerlunge 20 kg Rauchstaub und 70 Tassen Teer aufgenommen hat) zirka um 20 Jahre früher im Holzbett ewigruhen.
Und die Qualmer haben auch eine Förderlobby. Selbstlos, für läppische hunderte Milliarden Euro stopfen sie jährlich mehr als 3 Billionen ausgedorrte Pflanzenreste in Papierhüllen und verteilen sie an Tabakrauchinhalierer. Damit diese jene zwischen die Mundlippen klemmen, um nach feuriger Aggregatszustandsumwandlung den Qualm unbeteiligten Lebewesen in die Nasen zu blasen.
Dieses zahlen, stinken, leiden und sterben ist gut gehütete Tradition und jeder Anfall von Vernunft würde die Balance der Dummheit empfindlich stören. Aber die Hüter der Tradition – Tabakwuzzler, staatliche Säckelwarte, Trafikanten, Wirte aller Art, das Krankensystem, Sargnagler, Totengräber und die Suchtinhalierer halten erfolgreich das Gleichgewicht des Schreckens mit dem Persilschein für schwere Körperverletzung.
Mit all dem kann der Urin im Bier nicht konkurrieren. Im Gegenteil: Im alternativmedizinischen Bereich wird dem (eigenen Morgen-) Urin Fähigkeiten zur Heilung verschiedener Krankheiten zugeschrieben. Durch Trinken, äußerliche Anwendung oder Injektion sollen Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis oder Cellulite und andere geheilt oder zumindest gelindert werden.
Gerüchten zu Folge soll sich nun eine Selbsthilfegruppe bemühen, die menschenschädlichen Aspekte vom Harnbier zu erfassen. Vielleicht lassen sich Gesundheit gefährdende oder gar lebensgefährliche Wirkungen nachweisen. Dann sollen diese Unheil bringenden Wirkungen einer breiten Bevölkerungsschicht näher gebracht werden. Das Ziel wäre ein flächendeckender Aufdruck „Bierpinkeln ist tödlich“ auf allen Biergläsern. Damit könnte auch auf einträgliche Renditen für zukünftige Profiteure hingewiesen werden und eine Leidenssympathie der Qualmer erreicht werden. Eine neue Tradition könnte beginnen und alle Dämme würden brechen. Es wäre ein großer Schritt zur Gleichberechtigung mit den Tabakrauchinhalierern und somit zu Anerkennung und Toleranz in der Gesellschaft.
Ich möchte zu bedenken geben, dass grade zu später Stunde in Kneipen und Discos teilweise Gerüche vorherrschen gegen die Zigarettenqualm geradezu Rosenduft ist. Ich für meinen Teil finde Schweiß, Alkohol, überdosiertes Parfüm und Kotze riechen nicht wirklich besser, erst recht nicht in ihren diversen Kombinationen.
Und ich habe schon jemanden vor einen Tresen scheißen sehen. Weiß aber nicht ob das ein Raucher oder Nichtraucher war…wollte auch nicht fragen.
Liebe Säufer, ihr stinkt auch.
Ob ihr nun in der Bahn neben uns, den letzten Schluck noch im Mund oder den ganze Waggon mit euren Ausdünstungen vernebelt. Jedes eurer gelallten Worte ist eine Wolke Fusel. Ihr seid aufdringlich und aggressiv. Unzurechnungsfähig im Beruf, gemeingefährlich im Straßenverkehr und als Eltern der Alptraum eines jeden Kindes.
Und doch haben Kneipen nur einen Zweck: Eure Suche gesellschaftlich zu integrieren. Genießt dieses Privileg solange ihr noch könnt. Denn wenn die Saubermänner mit den Rauchern fertig sind, seid ihr an der Reihe. Dann unterscheidet euch von Junkies nur, dass deren Kotze nicht nach Sprit stinkt.
Boah, von den Flattr-Einnahmen kannste aber ne Menge Fluppen kaufen …
Hm…
“Liebe Raucher, ihr regt euch auf weil ihr in einem Restaurant zum Rauchen mal kurz raus müsst? Weil gegen euren Willen auch eure Luft besser wird, auch euer Essen besser schmeckt, auch ihr am nächsten morgen weniger Kopfschmerzen habt? Ihr regt euch auf, weil wir von euch genug Rücksichtnahme einfordern, um nicht mehr vollgequalmt zu werden?”
Nein. Darüber reg ich mich nicht auf. Ich finde das sogar toll, das man in einem Speiselokal nicht raucht. Aber darum gehts ja gar nicht, die wenigsten Raucher finden diese Regelung schlecht.
Aber warum (wie z.B. in Bayern nun) auch Shisha-Kneipen verbieten? Oder Eckkneipen, wo man eh nur zum Trinken und Rauchen hinging? Oder wieso man Kneipenwirten nicht einfach selbst überlassen kann, wie sie es regeln. Wegen mir mit der Auflage: in Speiselokalen kein Rauch. Ansonsten regelt es der Besitzer.
Mit der Berliner Regelung kann ich als Gelegenheitsraucher gut leben. Mit der bayerischen nicht. Das sehen ich als Bevormundung. Und als mutwillige Zerstörung von Geschäftsmodellen.
Liebe Antiraucher,
im Grunde genommen möchte ich nur kurz auf das Stinken der Raucher eingehen. Lasst am Besten auch das Saufen in Kneipen, denn auch danach stinkt ihr nach Alkohol, am nächsten Tag brummt der Kopf. Vielleicht lasst ihr es grundsätzlich in Kneipen zu gehen, wenn ihr mit solchen Nebenwirkungen nicht umgehen könnt!
Viele von euch fahren danach noch Auto oder Fahrrad und gefährden damit nicht nur die Gesundheit ihrer Mitmenschen sondern ihr gesamtes Leben!!!
MfG Nanna
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was habt ihr für Probleme Raucher stinken,bringen aber viele Steuerneinnahmen,erhalten Existenzen(Lotto Läden,Kneipen…die hart arbeiten müßen zum überleben das habt ihr kaput gemacht,Es lebe Harz 4 mal nach gedacht.Existenzen von Selbstständigen kaput gemacht.Nur weil jemand nach Rauch stinkt???Zum Glück stinkten keine Autoabgase,oder gibt es keine Autos mehr…..Mir stinkt es wie Vergewaltiger und Kindesmissbrauch immer so davon kommen,älteren Bürgern nicht geholfen wird….ich bin Raucher nutzt doch mal Eure wertvolle Zeit nicht fürs Stinken sondern für Gerechtigkeit .Ohne Raucher würdet Ihr alle mehr Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer zahlen dann stinken wir nicht mehr aber Euch stinkt es…
hui, so hab ich das ja vor 2jahren auch schon gesehen:
http://www.buibui.de/?p=85
Ja, wie lustig!
Für Nichtraucher stinken wir Raucher tatsächlich!
Ich war mal in einer Disco, zweigeteilt, eine kleinere Fläche und die große Fläche.
Dank dem Nichtraucherschutz wurde in der großen nicht mehr geraucht und… rate mal, nach was es dann roch.
Schweiß! Und zwar vom Feinsten.
Die Betreiber haben es wieder geändert.
Hmmm, es geht doch immer um Geld, nicht wahr? Bei aller aufgesetzter Individualität geht es doch um Geld.
Und da sage ich, gut, dass es Raucher gibt. Die bringen eine Menge ein, was auch der Grund für die politische Doppelmoral in Raucherfragen sein dürfte und sterben früher, belasten Renten-, Kranken- und Pflegekassen wesentlich weniger. Ja, dazu gibt es Statistiken, die eigentlich das Gegenteil beweisen sollten, was sie aber nicht getan haben.
Ich verspreche, in Anwesenheit von Nichtrauchern nicht zu rauchen. Nicht schwer für mich, denn das habe ich immer so gehandhabt.
Zufrieden?
ghore
Rainald Grebe will auch was dazu sagen
http://www.youtube.com/watch?v=CA8v6_qEt4A&feature=related
Ich rauche nur weil wir in der 9. Schulklasse einen Ausflug zur Remtsma Zigarettenfabrik in Ahrensburg( Heute HELA) gemacht haben und dort jeder von uns 2 Schachteln Zigaretten geschenkt bekommen hat.
Wenn das kein Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft ist….
Seit dem Tag rauche ich. Wenn es jemanden gibt der für mich dagegen klagen würde wäre ich froh, ich muss nähmlich mein ganzes Hartz4 Geld für die Tabaksteuer ausgeben.
Aber damit tue ich dann wenigstens Gutes und helfe mit die Arbeitsplätze, auch für Nichtraucher zu erhalten.
Also, liebe Nichtraucher, ich rauche nicht freiwillig sondern weil ich als Jugendlicher vom Staat verführt wurde damit ich fleißig Steuern zahle auch wenn ich nicht arbeite. Deshalb freut euch über jeden Raucher, sonst könnte es sein, dass ihr morgen auf der Strasse sitzt und dann könnt ihr euch nichtmal ein Bier in einer Raucherkneipe leisten.
” Natürlich die Bereiche schön abgetrennt.”
Das wäre vom Nutzen her in etwa so sinnvoll, wie ein und dasselbe Schwimmbecken in einen Nicht-Pinkler und einen Pinkler-Bereich unterteilen zu wollen.
“Und da sage ich, gut, dass es Raucher gibt. Die bringen eine Menge ein, ”
Das ist ja das Traurige daran: Der volkswirtschaftliche Schaden des Rauchens ist mit 40 Milliarden Euro viel höher als die Tabak-Steuereinnahmen (14 Milliarden Euro jährlich) .
Gruss
Martin O. Hamann
Arschverletzt viel?
Pingback: Über das Rauchen | boschblog.de
Nunja, meinereiner lebt im radikal raucherfreien Bayern. Aber macht es wirklich einen Unterschied, ob Du nach einem Kneipenbesuch nach Rauch riechst oder aber nach altem Frittenfett oder kaltem Pizzaofen? Genau das habe ich erst letzte Woche erleben müssen… Aber es ist ja einfach, alles auf die Raucher abzuschieben.
Wer rauchen will, der soll daheim bleiben in Bayern. Okay, dann ist das so. Aber der Umkehrschluss für Bundesländer, in denen Rauchen in Kneipen noch erlaubt ist, ist doch dann auch ganz einfach, wenn man mit gleichem Maß misst: wer nicht nach Rauch stinkt, der sollte Raucherkneipen meiden oder daheim bleiben…
@shultzie: kleiner Tipp: am besten nicht in Restaurant gehen, in denen mit altem Frittenfett gekocht wird. Nicht nur wegen des Geruchs der Kleidung.
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Maul halten,wer bezahlt die meisten Steuern?Genau,die Raucher.Und es gibt genug Nichtraucher die auch hin und wieder eine runde unter der Dusche vertragen könnten (;